Rechtliches
AGB für kostenpflichtige Onlinekurse
Zugangsdauer, Verfügbarkeit und Nutzung von Onlinekursen
Vertragsgegenstand ist die Bereitstellung des vollständigen digitalen Selbstlernkurses über den persönlichen FFD-Campus. Der Campus ist das technische Mittel, über das der Käufer auf die digitalen Kursinhalte zugreift.
1. Zugangsdauer
Mit dem Erwerb eines kostenpflichtigen Onlinekurses erhält der Käufer einen persönlichen Zugang zu den im jeweiligen Angebot beschriebenen Kursinhalten.
Der vertraglich geschuldete Bereitstellungszeitraum beträgt 6 Monate ab Freischaltung des Kurszugangs.
Nach Ablauf dieses Zeitraums kann FFD – Forum für Denkkultur den Zugang freiwillig und ohne zusätzliches Entgelt weiter bereitstellen. Auf eine Bereitstellung über den vertraglich vereinbarten Zeitraum von 6 Monaten hinaus besteht kein Anspruch.
Eine freiwillige weitere Bereitstellung verlängert den vertraglich geschuldeten Bereitstellungszeitraum nicht und begründet keinen Anspruch auf eine bestimmte weitere Zugangsdauer.
Ein lebenslanger, dauerhaft unkündbarer oder zeitlich unbegrenzter Zugang wird nicht geschuldet.
2. Verfügbarkeit während des Bereitstellungszeitraums
FFD stellt den erworbenen Onlinekurs während des vereinbarten Bereitstellungszeitraums grundsätzlich über den geschützten Onlinebereich zur Verfügung.
Vorübergehende Einschränkungen der Verfügbarkeit können insbesondere aufgrund notwendiger Wartungsarbeiten, Sicherheitsmaßnahmen, technischer Aktualisierungen oder technischer Störungen auftreten.
FFD wird vermeidbare Beeinträchtigungen möglichst gering halten und Störungen im eigenen Verantwortungsbereich innerhalb angemessener Zeit beheben.
Kann der Onlinekurs innerhalb des vertraglich geschuldeten Bereitstellungszeitraums dauerhaft nicht mehr vertragsgemäß bereitgestellt werden, richten sich die Rechte des Verbrauchers nach den gesetzlichen Vorschriften, insbesondere den §§ 327 ff. BGB.
3. Persönlicher und nicht übertragbarer Zugang
Der Zugang zu einem kostenpflichtigen Onlinekurs ist ausschließlich für die Person bestimmt, die den Kurs erworben hat.
Der Kurszugang ist persönlich und nicht übertragbar. Zugangsdaten sind vertraulich zu behandeln und dürfen nicht an andere Personen weitergegeben oder anderen Personen zur Nutzung überlassen werden.
Eine gemeinsame Nutzung eines Benutzerkontos durch mehrere Personen ist nicht gestattet.
4. Nutzung der Kursinhalte
Mit dem Erwerb eines Onlinekurses erhält der Käufer das Recht, die bereitgestellten Kursinhalte im Rahmen des vereinbarten Kurszugangs für eigene persönliche Zwecke zu nutzen.
Soweit Kursinhalte urheberrechtlich oder durch andere Schutzrechte geschützt sind, dürfen sie ohne entsprechende Berechtigung insbesondere nicht vollständig oder in wesentlichen Teilen veröffentlicht, verkauft, verbreitet, öffentlich zugänglich gemacht oder Dritten zur Nutzung zur Verfügung gestellt werden.
Insbesondere ist es nicht gestattet, geschützte Kurslektionen, Erläuterungen, Übungen, Grafiken oder sonstige von FFD erstellte Inhalte systematisch zu vervielfältigen, herunterzuladen oder weiterzugeben, um anderen Personen die Nutzung des Kurses ohne eigenen Kurszugang zu ermöglichen.
Gesetzlich erlaubte Nutzungen, insbesondere zulässige Zitate und sonstige gesetzliche Schranken des Urheberrechts, bleiben unberührt.
Für im Kurs verwendete gemeinfreie Werke und Texte werden keine über die gesetzlichen Bestimmungen hinausgehenden ausschließlichen Rechte beansprucht.
5. Sofortige Bereitstellung digitaler Kursinhalte und Widerrufsrecht
Sofern der Käufer im Checkout ausdrücklich zustimmt, dass FFD vor Ablauf der gesetzlichen Widerrufsfrist mit der Bereitstellung der digitalen Kursinhalte beginnt, und zugleich bestätigt, dass ihm bekannt ist, dass er dadurch mit Beginn der Bereitstellung sein Widerrufsrecht verliert, stellt FFD die digitalen Kursinhalte nach erfolgreicher Zahlung und Übermittlung der Vertragsbestätigung unverzüglich im persönlichen Campus bereit.
Mit der Freischaltung und Bereitstellung der digitalen Kursinhalte erlischt das Widerrufsrecht nach Maßgabe der gesetzlichen Voraussetzungen. Die Einzelheiten ergeben sich aus der Widerrufsbelehrung.
6. Gesetzliche Verbraucherrechte
Die gesetzlichen Rechte des Verbrauchers, insbesondere die Rechte nach den §§ 327 ff. BGB bei unterbliebener Bereitstellung, Mängeln oder sonstigen Leistungsstörungen, werden durch die vorstehenden Bestimmungen nicht eingeschränkt.
Stand: 9. Oktober 2026